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Infocenter / Was ist Wirbeln / Seite 2 von 4

Schnittvorgang und Spanbildung

Schnittvorgang und Spanbildung

Das Wirbelwerkzeug, das die Schnittgeschwindigkeit bestimmt, kreist exzentrisch positioniert mit hoher Drehzahl um das langsam drehende Werkstück. Hier werden der Werkstückrundvorschub und der Werkzeugträgervorschub in der Längsachse entsprechend der Gewindesteigung über einen NC-Vorschub kinematisch zugeordnet. Die Schnittebene der Werkzeugschneiden wird durch Schwenken des Wirbelkopfes um dessen vertikale X-Achse auf die jeweilige Gewindesteigung eingestellt. Die radiale Zu-stellung des Wirbelkopfes legt die Gewindetiefe fest. Je nachdem, ob Rechts- oder Linksgewinde gefordert ist, rotiert das Werkzeug rechts- oder linksdrehend im Gleichlauf mit dem Werkstück um die Drehachse.

Beim Wirbeln werden kurze Späne mit kommaförmigen Enden von den Wechselplatten "produziert" , die aufgrund ihrer Anordnung im Wirbelkopf synchron zum Werkstück bewegt werden (siehe Bild 2).

Obwohl es sich hier um ein Verfahren mit unterbrochenem Schnitt handelt, aber dabei eine günstige Spanbildung auftritt, können deshalb sowohl Hartmetalle spröder Qualität, die wegen des hohen Prozentsatzes an Carbiden und Nitriden günstigere Standzeiten bieten als auch keramische Schneidstoffe verwendet werden.